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Lange Nacht der Museen 2015

„Jetzt wird’s kriminell!“

30.04.2015

Foto: Manfred Stempels

Wer sich auf die Lange Nacht der Museen einlässt, ist durchweg viele Stunden in und zwischen Hamburgs zahlreichen Museen unterwegs. Da Museumsbesuche hungrig und durstig machen, können die teilnehmenden Museen nicht nur mit ihren Sammlungen, Führungen und speziellen Events punkten, sondern ebenso mit ihrem kulinarischen Angebot. Unser Freundeskreis hat es sich schon seit Jahren zur Aufgabe gemacht, das Speicherstadtmuseum als Fixpunkt auch auf der kulinarischen Museumslandkarte zu etablieren. Wenn bis 2 Uhr morgens 2690 Besucher gezählt wurden, dann können wir uns diesen Erfolg zum Teil auch unserem Engagement zuschreiben.

Die Führungen und Events im Museum standen unter dem Motto „Jetzt wird’s kriminell!“, und so boten wir unter dem Titel „Mafiatorte und Knastpralinen“ ein gewohnt vielfältiges Buffet an, das sich gegenüber dem kommerziellen Catering manch eines größeren Hauses gut behaupten konnte. 985 Euro wurden am Ende in der Kasse gezählt.

Als zweite Aktivität des Vereins gab es in diesem Jahr wieder eine Tombola: Mit dem richtigen Dreh am Glücksrad konnten die Besucher mehr oder weniger wertvolle Preise aus verschiedenen Klassen gewinnen, wobei die Krimis – oft von Autoren, die auch schon im Museum gelesen hatten – besonders beliebt waren. Die Einnahmen am Glücksrad beliefen sich auf 425 Euro, sodass wir am Ende insgesamt 1410 Euro eingenommen hatten. Die Einnahmen aus der Tombola sind speziell dazu gedacht, die Reisekosten von Autoren der Krimilesungen finanzieren zu helfen, für die das Museum nicht allein aufkommen kann.

Erstmals bei dieser Langen Nacht der Museen gab es auch eine Führung in Deutscher Gebärdensprache, mit der Reinhold Liebermann den Gehörlosen unter den Besuchern die Geschichte der Speicherstadt nahe brachte – ein Angebot, das gut angenommen wurde.

Mehr Bilder von der Langen Nacht der Museen finden Sie hier.